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Beratungsletter für Marketing & Trendinformationen vom 04.01.2006 Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, sicher haben auch Sie sich zu Beginn des neuen Jahres wieder einmal gefragt: Was wird uns das neue Jahr bringen? Welche Entwicklungen kommen auf uns zu, was bringt uns voran, welchen Risiken stehen wir gegenüber?Trendletter-Leser wissen meist schon einige Monate im Voraus, wie die nahe Zukunft aussehen wird. So hat das Team rund um Chefredakteur Axel Gloger in den vergangenen Wochen verstärkt daran gearbeitet, die Megatrends für 2006 herauszuarbeiten. Wir freuen uns, Ihnen in dieser Spezialausgabe einige ausgewählte Trends präsentieren zu können: Deutlichster Trend für 2006: Dieses Jahr wird ein Jahr des Konsums. Der Käuferstreik der letzten Jahre ist beendet, die schwache Inlandsnachfrage zieht an. Einen wahren Nachfrageboom wird es bei langlebigen Konsumgütern geben, angetrieben durch Fußball-Weltmeisterschaft und die noch niedrige Mehrwertsteuer: Hersteller und Händler von Möbeln, Autos, Mode und Unterhaltungselektronik werden im zweiten Halbjahr Rekordzahlen schreiben. Insgesamt wächst die Wirtschaft mit für deutsche Verhältnisse gesunden 1,2 Prozent; sogar die Arbeitslosigkeit sinkt leicht von 9,3 auf 9,1 %. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Das ist kein Aufatmen, sondern ein Luftholen. Denn im nächsten Jahr schlägt die größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik voll durch: Höhere Mehrwert-/Einkommensteuer und Rentenbeiträge senken das verfügbare Einkommen um fast 1 Prozent. Folge: Der Konsumboom ist ein Strohfeuer; die Bürger ziehen teure Ausgaben nur vor. In 2007 könnte es sogar wieder eine Rezession geben! Historisches Vorbild: 1997 versuchte die japanische Regierung mit einem ähnlichen Kraftakt den Haushalt zu sanieren die Folge war eine fünfjährige Konsumflaute. Also: Nutzen Sie das gute Konsumklima dieses Jahres es wird nicht andauern.
Besser sieht die Lage für Europa aus: Bereits im Januar beginnt ein anhaltender Aufschwung. Länder wie Großbritannien, Irland, Österreich, Spanien und Schweden erreichen 2 Prozent Wachstum oder mehr. Die Euro-Wirtschaft legt insgesamt um 1,2 Prozent zu. Die Weltkonjunktur bleibt robust, getragen vom China-Boom und wieder sinkenden Ölpreisen. Die weiteren Aussichten für die Weltwirtschaft in diesem Jahr:
Widmen wir uns nun einem Bereich, der uns ganz direkt betrifft: der Gastro-Branche. Sie erinnern sich vor kurzem berichteten wir bereits über das Essen der Zukunft*. Hier zeigen wir Ihnen gleich zwei Entwicklungen, die sich schon in diesem Jahr bemerkbar machen werden:Essen I: Fast-Food-Prinzip erobert die gehobene Gastronomie Fast Good hochwertiges Essen in gestylter Umgebung zu Discount-Preisen hat Deutschland erreicht. Beispiel: das Restaurant Vapiano in Hamburg. Hier kostet ein Mittagessen mit Pizza oder Pasta zwischen 5 und 8 Euro. Sämtliche Mahlzeiten werden mit frischen Zutaten zubereitet; die Nudeln sind sogar selbst gemacht. Das Ambiente mit Leder bezogene Bänke, Holzdielen, Marmor wirkt loungeartig und modern. Möglich werden die niedrigen Preise durch stromlinienförmige Abläufe: Kunden geben am Eingang ihre Bestellung auf und erhalten ein Tablett. Darauf liegt ein Funkempfänger; sobald er piept, steht das Essen an einer Abholstation bereit. Kellner gibt es im Vapiano nicht. Auch in der Küche sind alle Abläufe standardisiert und optimiert. Nudeln stehen portioniert bereit; eine Spezialmaschine kocht eine Mahlzeit in 90 Sekunden al dente. Es gibt exakte Vorgaben zu jeder Zutat. Neue Köche können so in drei Tagen angelernt werden; Fachkräfte werden nicht benötigt. Das Restaurant ist ein voller Erfolg; weitere Dependancen in Düsseldorf, Frankfurt und München sind geplant (www.vapiano.de).
Essen II: Die Nährwertaufkleber kommen 30 Gramm Fett, 47 Gramm Kohlenhydrate, 25 Gramm Eiweiß diese Informationen finden Kunden von McDonald's demnächst auf der Verpackung eines Big Mac vor. Hintergrund: Die Schnellimbiss-Kette hat angekündigt, demnächst auf allen Gerichten freiwillig Angaben zum Nährwert abzudrucken. Bis Ende 2006 sollen alle Restaurants weltweit die Initiative umgesetzt haben. Damit will McDonald's nach eigenen Angaben dem allgemeinen Trend zu Gesundheit und Wellness Rechnung tragen.
Neben dem Bereich Ernährung wird auch das Thema Gesundheit immer wichtiger. Einer der bedeutendsten Trends in diesem Bereich ist Mobile Health der Arzt in der Hosentasche. Lesen Sie dazu folgendes Beispiel:Gary Katz kämpft mit einem zu hohen Cholesterinspiegel. Deshalb musste der New Yorker schon einmal ein Essenstagebuch führen. In Zukunft ist das überflüssig. Katz fotografiert einfach jede Mahlzeit, und zwar mit seinem Mobiltelefon. Einmal pro Woche schickt er die Bilder an den Internetdienst My Food Phone. Hier analysiert ein Ernährungsberater die Mahlzeiten und schickt Menü-Empfehlungen zurück auf Katz' Handy. Mobilfunkbasierte Medizindienste sind in Zukunft ein Eckpfeiler der Gesundheitsversorgung. Die Umsätze in der Sparte Telemedizin insgesamt steigen im nächsten Jahr weltweit auf 7,7 Mrd. Dollar, prognostiziert das britische Marktforschungsunternehmen HBS Consulting. 2003 wurden erst 3,2 Mrd. Dollar umgesetzt. Derzeit befindet sich der Markt auf Entwicklungsstufe eins: Herkömmliche Handys werden zur Übertragung von medizinischen Daten verwendet. Stufe zwei: Das Telefon wird mit medizinischen Sensoren aufgerüstet oder mit Spezialgeräten kombiniert. Beispiele:
Auch die Behandlungsmethoden werden sich ändern. Ein amerikanischer Arzt beispielsweise ist überzeugt: Herzoperationen sind oft überflüssig. Öffentliche Äußerungen dieser Art sorgen natürlich für Aufregung. Was aber ist wirklich dran an dieser Entwicklung? Lesen Sie hier:Bypässe gehören seit 15 Jahren in die medizinhistorischen Archive. Mit solchen Statements sorgt der amerikanische Forscher Nortin Hadler derzeit für Aufregung in der Medizinergemeinde. Doch der Professor von der University of North Carolina kann die These auch untermauern. Klinische Studien haben gezeigt, dass Bypässe bei der großen Mehrheit der Patienten keine lebensverlängernde Wirkung haben. Lediglich sehr schwer Erkrankte profitieren von dem Eingriff. Damit steht Hadler an der Speerspitze einer Bewegung, die die zunehmende Medikalisierung des Lebens in Frage stellt. Tatsächlich gibt es Indizien dafür, dass die ausufernde Behandlung von immer mehr Krankheiten nicht mehr Gesundheit produziert:
Kommen wir vom privaten Bereich zum beruflichen. Für viele Unternehmen ist es mittlerweile ein echtes Problem, geeignete Mitarbeiter zu finden. Stellenanzeigen sind teuer und häufig ineffektiv. Daher geht der Trend immer stärker zum E-Recruitment. Lesen Sie hier, wie auch Sie in Zukunft Mitarbeiter treffsicher, schnell und effizient finden: Neue Mitarbeiter per Internet zu rekrutieren ist künftig ein Muss. Großunternehmen schreiben bereits drei von vier Stellen auf ihrer Homepage aus, die Hälfte nutzt außerdem Jobbörsen. Diese Entwicklung wird weitergehen der Trendletter nennt die wichtigsten Strategien im E-Recruitment:
Neben diesen erprobten Methoden der elektronischen Rekrutierung laufen derzeit einige interessante Experimente:
Für Sie als Unternehmer wird es immer wichtiger, ihre Leistungsträger im Unternehmen zu halten. Grund: Die Personal-Risiken werden in den nächsten Jahren steigen. Falls in Ihrem Unternehmen die Kosten mit mehreren Programmen gesenkt wurden und Hierarchien verschlankt wurden, sollten Sie sich rüsten. Denn: In Betrieben mit knapp dimensionierter Personaldecke können empfindliche Störungen auftreten, wenn einer der wichtigsten Leistungsträger Ihr Unternehmen verlässt.Um sich vor Umsatzausfällen, unzufriedenen Kunden und unerledigten Führungsaufgaben zu schützen, sollten Sie deshalb künftig besonderes Augenmerk auf die Bindung der Leistungsträger legen, also derjenigen Mitarbeiter, die die höchsten Wertbeiträge leisten. Rechnen Sie so: Ein guter Mitarbeiter dieses Typs mag, zum Beispiel, 120.000 Euro verdienen. Sein Leistungsbeitrag geht in die Millionen. Hier nach seinem Weggang einen Ersatz zu finden, kostet Sie das Doppelte seines Jahresgehalts, ohne dass Sie sichergehen können, dass der Neue auch nur annähernd so gut ist wie sein Vorgänger. 40 bis 60 Prozent der Neubesetzungen von außen scheitern, ermittelte die Unternehmensberatung RHR. Stellen Sie also sicher, dass Ihre Personalabteilung kein Abschieberaum für B-Mitarbeiter ist. Denn Sie brauchen hier Management-Kräfte, die die Bindung Ihrer Leistungsträger als strategische Aufgabe umsetzen. Deshalb: Nicht nachgewiesene Aktivitäten sind das Maß für die Leistung Ihrer Personalmanager, sondern Ergebnisse. In diesem Fall wichtig: Zählen Sie Beförderungen, die funktionieren, und abgewendete Abwanderungen. Überdies sollte gelten, dass sich die Entwicklung zukünftiger Führungskräfte an deren Stärken orientiert. Erfolgreiche Unternehmen mit einer stabilen Führung verfahren nach der Devise: Stärken der besten Mitarbeiter nutzen und verstärken. Auch das sollten Sie von Ihren Personalentwicklern einfordern denn nur allzu oft halten sich deren Programme nur damit auf, die Schwächen zu reparieren. Wirkungsvolles Mittel der Bindung sind außerdem intakte Karrierewege. Ein Zeichen dafür ist es, wenn die erste und zweite Führungsebene von innen besetzt wird. Das signalisiert den Talenten: Hier kann ich etwas werden. Wenn ich gut genug bin, schaffe ich es in die Geschäftsführung. Trendletter-Einschätzung: Die Paradoxie ist nach wie vor intakt. Die wirklichen Kosten des Weggangs guter Mitarbeiter werden systematisch unterschätzt. Die Leistungsfähigkeit eines von außen kommenden Spitzenmanagers wird dagegen in vielen Unternehmen meist überschätzt.
Märkte sind ständig in Bewegung. Einige wichtige beispielsweise schrumpfen schon seit einiger Zeit, bedingt durch die demografische Entwicklung, andere dagegen wachsen oder entstehen neu. Was können Sie tun, wenn Sie in einem schrumpfenden Markt tätig sind? Lesen Sie in dieser Fallstudie, wie die Firma Hipp mit ihrem alten Sortiment neue Zielgruppen erschließen konnte:Hipp stand vor dem Problem, dass der Handel immer weniger Regalfläche für Babynahrung zur Verfügung stellt: Der Markt für Babykost schrumpft. Die Zahl der Konsumenten im Kleinkindalter geht auch weiterhin ständig zurück. Aber Hipps neue Strategie der Markterweiterung hat Erfolg - und kann als Vorbild für andere Unternehmen dienen, die schrumpfende Märkte bearbeiten. In einer Studie stellte Hipp fest: Jedes vierte Glas Babykost wird von Haushalten gekauft, in denen es keine Kinder gibt. Daran knüpft Claus Hipp, Inhaber in zweiter Generation, an. Als neue Zielgruppe werden Frauen im Alter um die 30 erschlossen. Diese werden mit Werbung aktiv angesprochen (zuvor hatte man herausgefunden, dass die jungen Frauen die Kombination aus Erinnerung an die eigene Kindheit, Essen ohne Kauen und gesunder Ernährung schätzen). Zunächst werden die ganz normalen Baby-Gläschen an die neuen Kunden vermarktet, um das Flop-Risiko zu begrenzen. Erst als klar wird, dass die Sache läuft, rollt Hipp das Vorgehen weiter aus. Ein neues Erwachsenen-Sortiment entsteht: Breichen-Becher im Viererpack, Name: Hipp-Fruchtpause. Überdies transferiert der Babykost-Hersteller sein Ansehen als Hersteller gesunder Lebensmittel auf einen neuen Markt: Zukünftig gibt es von Hipp auch Cerealien und Müsli, die neue Marke heißt Hippness Crisp. Das neue Sortiment liefert heute bereits einen Umsatzbeitrag von 2 Prozent mit steigender Tendenz. Wichtig für den Erfolg ist die dreigleisige Markteinführung:
Eine andere Art, sich dem Problem der wegbrechenden Zielgruppe entgegenzustellen, ist, sich eine bisher vernachlässigte zu suchen. Für die kinderlose Gesellschaft wird häufig das geliebte Haustier zum Mittelpunkt. Der Trendletter hat sich für Sie die Zielgruppe Haustiere etwas genauer angeschaut: Der Kunde der Zukunft hat vier Beine ...Vom Spray gegen Hunde-Mundgeruch über die Tierwaschanlage bis zum Dirndl für die Hündin die Haustier-Branche blüht und innoviert weiter mit hohem Tempo. Grund: Anders als die Zahl der Zweibeiner wächst die der vierbeinigen Kunden hier zu Lande: Die Zahl der Hunde ist in den letzten 13 Jahren von 4,1 Mio. auf 5,3 Mio. gestiegen, die der Katzen von 6 auf 7,5 Mio. Die Anzahl der Aquarien und Kleintiere hat sich im gleichen Zeitraum verdoppelt. Diese Entwicklung wird sich fortsetzen, wie das Beispiel Japan zeigt: Hier überstieg im letzten Jahr die Zahl der Katzen und Hunde die der Menschen unter 15 Jahren. Die aktuellen Branchentrends spiegeln die Vorlieben von Herrchen und Frauchen:
Eine Entwickung, die alle Märkte gleichermaßen betrifft, ist die so genannte Single-Ökonomie. Denn: Die Single-Gesellschaft ist weiter auf dem Vormarsch. So verwundert es nicht, dass viele Menschen Alternativen jenseits der Lebensform Familie suchen. Hier einige Beispiele:
Anstatt an Ihrer Zielgruppe können Sie auch an Ihrem Sortiment arbeiten. Denn: Einer der interessantesten Trends in diesem Bereich ist der wirtschaftliche Erfolg durch neue Einfachheit konzentrieren Sie sich auf die Produkte, die Ihnen auch wirklich etwas bringen. Lesen Sie selbst:Henry Ford produzierte am Anfang nur ein Auto in einer Farbe: das schwarze T-Modell. Keine Sonderwünsche! Alles im Unternehmen richtete sich nach dem Ziel, dieses Produkt möglichst profitabel an den Markt zu bringen. Eine ähnliche Denkweise kann Ihnen helfen, Ihr Unternehmen in Zukunft einfacher zu machen. Bauen Sie Ihre Organisation um das Produkt mit dem höchsten Umsatz und dem höchsten Gewinn. Steuern Sie die Prozesse so, dass dieses Produkt möglichst schnell und effektiv erzeugt wird. Dulden Sie so wenig Umwege und Abweichungen wie möglich. Prüfen Sie sehr sorgsam: Welche zusätzlichen Varianten brauchen wir wirklich, um den Bedarf des Marktes abzudecken ohne dabei allzu viel Produktivität zu opfern? Lassen Sie alle unproduktiven oder deckungsbeitragslosen Angebote weg. Trendletter-Einschätzung: Kostentreibende Komplexität bekämpft man am besten direkt in der Produktentwicklung nicht erst in der Fabrik. Denn die besten Effekte schafft ein verkleinertes Sortiment, das sich auf die profitablen Angebote beschränkt. Weitere Beispiele, wie Unternehmen durch Verzicht und Vereinfachung zu Gewinn kommen:
Trendletter-Einschätzung: Die Erfolgsbeispiele dieser Unternehmen zeigen: Im Verzicht liegt oftmals der Gewinn etwa auch beim Minimal-Hotel easyhotel.com. Manches Unternehmen ist mit den Versprechungen von gestern belastet, deren Folgen besser beendet werden sollten.
Eine weitere Möglichkeit, Ihr Unternehmen für die Zukunft fit zu machen, besteht darin, es mehr und mehr in ein virtuelles Unternehmen zu verwandeln. Das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass Sie immer mehr Tätigkeiten an Fremdfirmen vergeben. Der Tchibo-Versand fährt damit heute bereits auf Erfolgskurs. Hier die Erfolgsfaktoren:Bei Tchibo ist das virtuelle Unternehmen bereits Realität: Die meisten Aufgaben werden außer Haus erledigt, 3,8 Mio. Euro Umsatz koordiniert rechnerisch jeder der 100 Mitarbeiter der Versandtochter des Kaffee- und Nonfood-Anbieters. Noch intern erledigt werden: Marketing- und Vertriebsstrategie, Steuerung der Dienstleister. Dieses Vorgehen zeigt, wie hoch der mögliche Anteil der Fremdvergabe in Zukunft auch für andere Unternehmen sein kann: Alle personalintensiven Arbeiten Kundenbetreuung am Telefon, Versandlogistik, Distribution und Rechenzentrum sind an Dritte ausgelagert. Der Erfolg des virtuellen Unternehmens liegt in einem sehr strukturierten Umgang mit den Dienstleistern. Bei Tchibo Direct haben sich diese Vorgehensweisen bewährt:
Als Unternehmer müssen Sie sich auf die dritte Dimension der Kundenbeziehung einstellen: In Zukunft werden Sie ohne Rating-Note keinen Auftrag mehr erhalten! Der Trendletter zeigt, wie Sie mit diesen neuen Rahmenbedingungen umgehen und sie sogar zu Ihrem Vorteil nutzen können:Kunden werden künftig nicht nur nach guten Produkten zu guten Preisen fragen sondern sie wollen auch wissen, ob Ihr Unternehmen in den nächsten Jahren finanziell stabil ist. Im B2B-Geschäft wird dieses Vorgehen zum Standard. Auslöser ist die globalisierte Wirtschaft mit Just-in-Time-Lieferbeziehungen. Ihr Kunde will sichergehen, dass Sie als Lieferant auch morgen noch leistungsfähig sind, weil er sich einen Ausfall wegen der für ihn empfindlichen Folgen nicht leisten kann. Als Maßstab für die Zukunftsfähigkeit wird das Rating genutzt. Die Qualität des Unternehmens wird hier in einem Index abgebildet, BB+ etwa ist für ein mittelständisches Unternehmen ein gutes Ergebnis (die Skala geht von AAA bis D). Das Risiko: Erfüllt Ihr Unternehmen das vom Kunden gewünschte Mindest-Rating nicht, bekommen Sie den Auftrag nicht auch wenn das Angebot gut war. Ihr Rating bekommen Sie von Ihrer Bank, der Rating-Agentur oder Rating-Analysten. Hierbei wird Ihr Unternehmen systematisch durchleuchtet. Dies sind die drei Bereiche, die bewertet werden:
Trendletter-Einschätzung: Das Rating wird in Zukunft eine Schlüsselgröße bei der Bewertung Ihres Unternehmens. Ein gutes Rating sichert den Zugang zu Krediten und zu Kunden, die Sie bislang nicht kennen. Nutzen Sie das Jahr 2006! Hier bieten sich Chancen, die Sie vielleicht schon im nächsten Jahr nicht mehr haben werden. Der Informationsdienst Trendletter hält Sie auf dem Laufenden so sind Sie Ihrer Konkurrenz immer einen Schritt voraus. Mein Tipp: Fordern Sie sich Ihre aktuelle Gratis-Ausgabe direkt in unserem Shop auf marketing-trendinformationen.de zu Ihrem kostenlosen 30-Tage-Gratis-Test an. Ihr |
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